Nov 14 2016

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Adamon

Demokratie-Hinterfragung:

Abgelegt 23:35 unter Allgemein

 

Das angewandte “Modell der Demokratie”,
- das Ich grundlegend sehr schätze, - stellt sicher,
“dass jeder mündige Bürger in seiner persönlichen
Ansicht miteinbezogen wird”.

- So weit, so wunderbar.

Ein sog. “mündiger Bürger” darf sich jetzt aber nicht auf sein Alter reduzieren:

“Mündigkeit” bedeutet, “sich selbst soweit im Griff zu haben, um,
- ungeachtet der emotionellen Augenblicksbefindlichkeit,
- eine klare, reife und in diesem Sinne auch “bewusste” Wahl
treffen zu können”.

Wenn Demokratie Ihren Sinn beibehalten möchte,
muss die Mündigkeit der angesprochenen Bürger gewährleistet sein,
und das bedeutet:
Man muss sie erproben.

Ein “Wutbürger” ist, - per Definition,
- kein Individuum, das sich in der Lage sieht,
- eine klare, reife und in diesem
Sinne auch bewusste Wahl treffen zu können.

Erwachsene Personen sind sehr wohl in der Lage,
mit Emotionen umzugehen, - dies ist ein wesentlicher Aspekt
dessen, was man “Mündigkeit” nennt.

Es ist also für den Erhalt einer Demokratie von
vorrangiger Bedeutung klarzulegen, “dass das
Instrument der Demokratie nur solchen Individuen
in die Hände gelegt wird, die reif genug sind,
- ungeachtet ihrer persönlichen Befindlichkeit,
- reife, klare und in diesem Sinne bewusste
Entscheidungen zu treffen”, - und es ist ein
“Missbrauch der Demokratie”,
- das Instrument der Demokratie Personen
anzuvertrauen, die dazu nicht in der Lage sind.

Ich empfehle sehr, dieses Argument bei weiteren
Entscheidungen zu beherzigen.



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